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Absichern ist PFLICHT [16. Jan. 2012 - 17:33]

Sicherheit an Gartenteich und Swimmingpool

Sicherung von Schwimm- und Fischteichen sowie Swimmingpools

Teich- und Poolbesitzer sind verantwortlich

Gefahr am Gartenteich: spielende Kinder
Gefahr am Gartenteich: spielende Kinder. Der Gartenbesitzer ist verantwortlich. (Foto: Poolwatcher UG)
Sicherung von Schwimmbecken und Swimmingpool
Auch Schwimmbäder im Garten müssen gesichert werden. (Foto: Poolwatcher UG)

 

Wenn ein Unfall passiert, muss der Verursacher dafür gerade stehen. Das gilt auch für den Besitzer von Gartenteich oder Swimmingpool.

Fällt eine Person ins nicht gesicherte Wasser und kommt dabei zu Schaden, können im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

Verkehrssicherungspflichtig ist laut Rechtssprechung u.a., wer eine Gefahrenquelle schafft oder unterhält.

Aber auch unabhängig von der Rechtslage ist es sinnvoll, Gewässer abzusichern. Wie schnell ist ein kleiner Entdecker der Faszination von Wasser erlegen und in einem unbeobachteten Augenblick hineingefallen.

Ertrinken ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern. Auch Erwachsene sind nicht gefeit: Auf so manch feucht-fröhlicher Gartenparty ist schon jemand unbemerkt im Teich oder Pool gelandet.

Gefährlicher Gartenteich

Immer mehr Menschen ertrinken in Deutschland. Waren es im Jahre 2004 470 tödliche Badeunfälle, erhöhte sich die Zahl 2005 bereits auf 477 Ertrunkene. 2006 fanden 606 Menschen den Tod im "nassen Element". Unter den Ertrunkenen sind besonders viele Kinder.

Teiche, Bachläufe, Pools, aber auch mit Wasser gefüllte Tonnen und Bottiche können zur Kinderfalle werden. "Viele Erwachsene sehen einen kleinen Gartenteich mit rund 40 cm Wassertiefe als ungefährlich an.

Selbst derart kleine Gewässer stellen aber oft eine tödliche Gefahr für die Kleinsten dar", so Ernst Thiel, Leiter der TK Niedersachsen. "Eltern sollen vorsichtig und wachsam sein und die Kinder nicht aus den Augen lassen. Das ist die beste Unfallprophylaxe", so Thiel weiter.

Auch in wenige Zentimeter tiefem Wasser können Kinder, die mit dem Gesicht hineinfallen, ertrinken beziehungsweise ersticken.

Ärzte sprechen in diesen Fällen vom trockenen Ertrinken, da sich aufgrund eines natürlichen Schutzreflexes die Stimmritze im Rachenraum schließt, sobald Wasser in die Lunge eindringt. Die Atmung wird dadurch unmöglich und das Kind kann im Wasser ersticken. Zudem verteilt sich bei Kindern das Körpergewicht anders als bei Erwachsenen – sie sinken in tieferem Wasser schneller zu Boden und können sich nicht durch Rudern wieder an die Wasseroberfläche bringen.

Schwimmenden Alarmgeräten auf der Wasseroberfläche

Elektronische Sicherheit im Gartenteich
Elektronische Sicherheit im Gartenteich oder Swimmingpool mit dem Poolwatcher (Foto: Poolwatcher UG)

Eine äußerst effektive, unkomplizierte und kostengünstige Innovation die Leben retten kann, ist ein batteriebetriebenes Alarmgerät. Der robuste „Poolwatcher“ hat ein „Auge“ auf jedes Gewässer. Beim Schwimmbad im Garten (egal ob Aufbaupool oder eingelassener Pool) Fischteich , Schwimmteich oder Biotop: Immer dann, wenn sich kein Mensch darin aufhält, gehört der „Wasser-Bodyguard“ hinein.

Es schwimmt unabhängig vom Wasserstand immer auf der Oberfläche und signalisiert durch einen lauten akustischen Ton, wenn jemand ins Wasser gefallen ist.

Ein großer Vorteil des „schwimmenden Lebensretters“ ist seine einfache, flexible Anwendung. Ins Wasser setzen, einschalten, und die Anforderungen an die Sicherung einer Gefahrenquelle sind erfüllt. Und im Gegensatz zu anderen, kostenintensiveren und aufwändigeren Möglichkeiten der Absicherung wie Mauern, Zäune oder Abdeckungen sind weder bauliche Maßnahmen erforderlich, noch wird der gestalterische Gesamteindruck des Gartens zerstört.

Kind beinahe in Teich ertrunken [16. Jan. 2012 - 17:27]
Rottweil Kind beinahe in Teich ertrunken
Vom 17.08.2011 09:00 Uhr
In diesem Teich hat sich Ende Juli eine Tragödie zugetragen. Ein kleiner Junge lag eine halbe Stunde im Wasser.  Foto: privat
In diesem Teich hat sich Ende Juli eine Tragödie zugetragen. Ein kleiner Junge lag eine halbe Stunde im Wasser

Rottweil - Mitten in der Stadt ist beinahe ein kleiner Junge in einem Gartenteich ertrunken. Der Zweijährige liegt jetzt im Koma. Der Vater erhebt Vorwürfe gegen die Teichbesitzer. Niemand in der Nachbarschaft habe von dem offenen Gewässer gewusst, sagt er.

Manchmal verändert sich das Leben ganzer Familien, wenn der Vater nur schnell mal nach oben geht, um für die Kinder etwas zu trinken zu holen.

Es ist Samstag, der 30. Juli, nachmittags, als Skender Ferati mit seinen Kleinen vom Einkaufen nach Hause zurückkehrt. Sein Bruder wohnt in demselben Mehrfamilienhaus. Dessen Kinder spielen draußen und Ferati wähnt die Seinen gut aufgehoben beim Spielen mit den anderen. Er geht schnell mal nach oben.

Die Wohnung liegt im vierten Stock. Die Griffe sind von den Fenstern abmontiert. Er habe Angst gehabt, dass sein Sohn aus Versehen aus dem Fenster stürze, erzählt Ferati.

"Wie vom Erdboden verschluckt"

Als er mit dem Glas Saft für seinen Jungen wieder nach unten kommt, ist dieser verschwunden. Der achtjährige Neffe sagt im Scherz, dass wohl jemanden seinen Bub mitgenommen habe. Dem ist nicht so. Doch der Zweijährige ist tatsächlich weg, wie vom Erdboden verschluckt.

Es ist ungefähr 16 Uhr und eine Suche beginnt, in der auch die Polizei eingeschaltet wird. Diese beruhigt die Familie und sagt, der Sohn könne nicht einfach so verschwinden. Da hat sie recht und wiederum auch nicht.

Schließlich ist es der Vater selbst, der auf einem benachbarten Grundstück sein Kind aus einem Teich zieht. Es ist jetzt kurz vor halb fünf.

Stadtbrandmeister Rainer Müller erinnert sich mit Schrecken an diesen Einsatz, an das Leid der Familie, wie der Vater nach der Schocknachricht über den Zustand seinen Sohnes sich vor inneren Schmerz auf den Boden warf, die Frauen hysterisch weinten und schrien. "Das vergisst man nicht", sagt er.

18 Jungen und Mädchen im Vorschulalter sind einer aktuellen Statistik der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zufolge im vergangenen Jahr ertrunken. Erst vor zwei Monaten endete ein Badeteich-Unfall in Aichhalden-Rötenberg für ein vierjähriges Mädchen tödlich. Wesentlich mehr Kinder überleben mit schweren, bleibenden Schäden. Nach Angaben der DLRG liege ein Aufsichtsproblem vor. Viele würden den kleinen Gartenteich nicht als Gefahr ansehen.

Wie sich das im Falle des kleinen Jungen der Familie Ferati verhält, ist noch nicht geklärt. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen den Fragen nach, ob und wie die Eltern ihrer Aufsichtspflicht und die Teichbesitzer ihrer Sicherungspflicht nachgekommen seien. Das Ermittlungsverfahren läuft. Wann es abgeschlossen sein wird, sei noch nicht abzusehen, so die Polizei.

Der 44-jährige Vater erhebt in diesem Zusammenhang Vorwürfe gegen die Teichbesitzer. Niemand in der Nachbarschaft habe gewusst, dass es einen Teich in dem Garten überhaupt gebe, der von einigen Stellen zudem zugänglich gewesen sei. Von offenen Gartentüren ist die Rede. Zudem soll der Teich nicht umzäunt oder abgesichert sein. Und dabei lebten drumherum Familien mit kleinen Kindern, für die das Gewässer eine Gefahr darstelle. Zu dem großen Schmerz gesellt sich eine zunehmende Empörung.

Ferati zeigt ein Foto vom Teich, der ebenerdig vor einem Wintergarten angelegt ist. Das Wasser schimmert grünlich. Wäre da nicht dieses rotweiße Absperrband der Polizei, niemand würde eine derartige Tragödie hinter dieser Idylle vermuten. Eine Idylle, die zur lebensbedrohlichen Falle für das Kind wurde.

Wie es dort hinkam, warum es überhaupt diesen Ort aufsuchte, sind Fragen, auf die keiner eine Antwort weiß und vielleicht auch nie erfahren wird. Eine knappe halbe Stunde muss der Junge im Wasser gelegen haben. Die Ärzte konnten ihn zwar reanimieren, sein Zustand ist überaus kritisch: Er liegt in der Villinger Kinderklinik im Koma.

Tragischer Unfall [16. Jan. 2012 - 17:25]

Kind in Teich in Hamburg ertrunken – Sicherheitstipps für die Badesaison

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Die ersten Sonnenstrahlen locken pünktlich zu den Osterferien, und viele Menschen lockt das schöne Osterwetter ans Wasser. Doch insbesondere bei Kindern birgt das Schwimmbad, der Teich oder der Badesee viele Tücken, wie der aktuelle Fall eines Zweijährigen zeigt, der in Hamburg-Horn in einem Teich im Park ertrunken ist. Kurzzeitig konnte der Junge noch reanimiert werden, kurz darauf verstarb er allerdings in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Eppendorf.

Es ist einer der tragischen Unfälle, die jedes Jahr den Frühling begleiten: nur für kurze Zeit hatte die Mutter den Zweijährigen aus den Augen verloren, da war er bereits verschwunden. Minuten später wurde er von Passanten leblos im Wasser gefunden. Durch Zufall kam sogar eine Ärztin vorbei und begann mit den Reanimationsmaßnahmen, die zunächst erfolgreich verliefen – der kleine Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber in die UKE-Kinderklinik verbracht, wo er jedoch kurze Zeit später verstarb.

Kind im Gartenteich ertrunken [16. Jan. 2012 - 17:20]

Niedersachsen: Kind im Gartenteich ertrunken

In Groß Ippener im Landkreis Oldenburg ist am Dienstagnachmittag ein 16 Monate altes Mädchen in einen Gartenteich gefallen und ertrunken. Dies teilte die örtliche Polizei mit. Die Behörden gehen davon aus, dass das Kind beim Spielen auf dem Privatgrundstück in den Teich fiel.

Das Mädchen konnte nur nur noch leblos aus dem Teich geborgen werden. Trotz sofortiger Hilfeleistung verstarb das Kind noch an der Unglücksstelle. Das Mädchen hielt sich zum Zeitpunkt des Unglücks bei einer Bekannten der Erziehungsberechtigten auf, die sich regelmäßig um das Kleinkind kümmerte. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

 

15. Juni 2011

Innovationsmedaille auf der GaLaBau Messe Nürnberg [14. Mär. 2011 - 11:45]

Die Verleihung der GaLaBau-Innovations-Medaille 2010:
Die offizielle Verleihung der GaLaBau-Innovations-Medaille 2010 erfolgt am Donnerstag, 16. September 2010, ab ca. 10.00 Uhr, direkt auf den jeweiligen Messeständen der Gewinner durch Mitglieder des Präsidiums des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL).

Folgende Firmen wurden für ihre Produkte beziehungsweise Verfahren mit der GaLaBau-Innovations-Medaille 2010 ausgezeichnet:
Begründung der GaLaBau-Bewertungs-Kommission für Innovationen im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau:
„Das Gerät schwimmt an der Oberfläche von Gartenteichen oder Schwimmbecken. Im Ruhezustand befindet sich einer der beiden unter dem Gerät angebrachten Fühler im Wasser, der zweite kurz über der Wasseroberfläche. Falls eine Person, zum Beispiel ein Kind, in das Wasser fällt, lösen die entstehenden Wellen Alarm als akustisches und optisches Signal aus.“


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